Hausmilbe (Dermatophagoides
pteronyssinus)
Biologie
Ca. 0,5 mm große, weißliche, 8-beinige Tiere. Sie sind nur bei stärkerer Vergrößerung zu erkennen. Zu einer Massenvermehrung kommt es nur in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, in denen auch Schimmelbildung auftritt. Häufiger
im Hausstaub kommen die Hausstaubmilben (Dermatophagoides) vor. Die Weibchen sind ca. 0,3-0,4 mm lang, die Männchen 0,2-0,3 mm. Mit zunehmender Luftfeuchtigkeit und zunehmendem Alter von Textilien, Teppichen und Matratzen häufiger auftretend.
Schaden
Hausmilbenbefall kann bei empfindlichen Personen Asthma und Hauterkrankungen hervorrufen. Verursacher der "Hausstaubmilben-Allergie".
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Katzenfloh
(Ctenocephalides felis)
Biologie
1,5-3 mm lang, braun bis rotbraun, Kopf kurz. Körper seitlich zusammengedrückt, drittes, hinterstes Beinpaar als starke Sprungbeine. Ablage von bis zu 500 Eiern in der Umgebung des Wirtes. Larven fadenförmig, beinlos, bis 5 mm lang. Sie ernähren sich vom Kot der erwachsenen Flöhe und von organischen Partikeln. Generationsdauer 4-6 Wochen. Flöhe in der Puppe können bis zu 9 Monate ohne Nahrung überdauern. Schlupf
aus der Puppe induziert durch Erschüt- terungen. Massenschlupf bei starkem
Befall nach längerer Phase der Stille
(z.B. unbenutzte Wohnung). Können
sich vom Blut einer Vielzahl von Wirten ernähren und fortpflanzen. Ist deshalb heute der am weitesten verbreitete Floh.
Schaden
Der Floh verursacht schmerzhafte Stiche
an Mensch, Katze und Hund und saugt deren Blut. Sticht oft mehrmals hintereinander, um sich voll zu saugen. Der Juckreiz hält tagelang an. Es kommt zur Bildung von Quaddeln und Papeln. Überträger von Bandwurmfinnen.
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